Probestunde

Haben Sie das Gefühl, dass Sie eine Hemmschwelle überwinden müssen, bevor Sie einen Termin bei einem Psychotherapeuten ausmachen? Das kann ich gut verstehen. In unserer europäischen Kultur ist der Gang zum Therapeuten immer noch nicht selbstverständlich.

Meist sind die Befürchtungen unbegründet

Ich bedauere das oft, weil sich in der Therapie meist schnell zeigt, wie froh Menschen sind, diesen Schritt endlich gemacht zu haben. (Einer der Gründe, warum ich den Ratgeber "Mut zur Psychotherapie" geschrieben habe, war, dass ich Menschen die meist unbegründete Hemmungen vor der Therapie nehmen wollte.)

Der erste Besuch bei einem Therapeuten ist die "Katze im Sack"

Vielleicht können Sie sich ja auch schwer entscheiden, bei einer bestimmten Therapeutin oder einem Therapeuten einen Termin für ein erstes Gespräch zu vereinbaren. Denn natürlich wissen Sie vorher nicht, ob der Besuch nicht mit einem Reinfall endet und Sie dann Geld "zum Fenster hinausgeworfen" haben. Und es stimmt ja auch, dass nicht jeder Therapeut zu jedem Klienten passt. Manchmal muss man mehrere Therapeut*innen "ausprobieren", bis man sich bei jemandem angekommen fühlt.

Deshalb: kostenloser "Exit" nach 30 Minuten

Deshalb möchte ich Ihnen diesen Schritt gerne erleichtern: Wenn Sie also bei mir einen Termin vereinbaren möchten und dann bei unserem ersten Gespräch feststellen, dass Sie es sich überhaupt nicht vorstellen können, mit mir an Ihren Themen zu arbeiten, dann können sie die Sitzung innerhalb der ersten halben Stunde beenden und brauchen mir kein Honorar dafür zu bezahlen.

Sollten Sie dennoch grundsätzliche Hemmungen haben, eine Therapie zu beginnen, dann hilft Ihnen vielleicht mein Ratgeber "Mut zur Psychotherapie!" weiter. Die Lektüre ermöglicht den Leser*innen einen Blick "hinter die Kulissen" der Psychotherapie. Danach sollten die meisten Bedenken verschwunden sein. Vielleicht freuen Sie sich dann sogar ein bisschen auf die erste Stunde bei einem Therapeuten Ihrer Wahl. Es ist ja auch wirklich ein besonderer Luxus, jemanden zu haben, der oder die auf einen eingeht und versucht einem weiterzuhelfen.